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Deutsche Filmkontroversen. Soziale, politische und wirtschaftliche Kontekste der deutschen Filmgeschichte

Details
Code US-OMU-S1-W1-DFSPW
Organizational unit University of Silesia in Katowice
Form of studies Full-time
Level of education First cycle
Language(s) of instruction German
Admission limit 15
Duration classes will start in the summer semester, since February 2026, 30 hours. Classes will be held on Mondays between 1:45 p.m. and 8:30 p.m.
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Phase 1 (15.01.2026 10:00 – 15.02.2026 23:59)

 

General data

syllabus

group instructor

dr hab. Zbigniew Feliszewski, prof. UŚ

ECTS credit allocation

 3 ECTS

Type of class

Classes, 30 hours

ISCED

 023 Languages

Course mode

 face-to-face

Language

 German

Course description

Das Ziel des Kurses ist neben der Bekanntmachung der Studierenden mit den wichtigsten Erzeugnissen der deutschen Filmkunst die Herausbildung der diskursiven Kompetenz im Bereich der sozialen, politischen und kunsthistorischen Filmanalyse. Studierende gewinnen Kompetenzen im Bereich der Filmgeschichte deutschsprachiger Länder und üben Methoden zur Filmdeutung vor dem Hintergrund des politischen und gesellschaftlichen Wandels Deutschlands im 20. Jahrhundert. Folglich sollen sie mit Instrumenten zur Deutung und Besprechung konkreter Erzeugnisse der deutschen Filmkunst versehen werden, sowie die Fähigkeit erlangen, Filme in bestimmte historische, soziale und politische Kontexte setzen zu können.

Der Kurs bietet eine Übersicht über die bedeutendsten Erzeugnisse der deutschen Kinematographie im sozialen, politischen sowie ökonomischen Kontext an. In den Vordergrund sollen dabei diejenigen Ereignisse treten, die entweder die Gesellschaft im Wesentlichen affektiert haben oder als Antwort auf bedeutende Ereignisse produziert wurden und somit die sozialen Kontroversen, bürgerlichen Diskurse oder andere Ereignisse am Leben hielten, bzw. in neue Bahnen lenkten.

Ausgehend von konkreten Filmen sollen Studierende somit die Geschichte Deutschlands kennen lernen. Es handelt sich dabei um eine Reflexion, die die Geschichtswissenschaften mit Medienwissenschaften und Methodologie der Filmanalyse und -interpretation verbindet.

 

Beispiele für einzelne Module:

1. Brüder Skladanowsky und die Anfänge der deutschen Kinematographie oder wie wollte sich der Film als Kunst etablieren?

2. Expressionismus im Film.

3. Mit dem Wilheminismus hart ins Gericht: Der blaue Engel kämpft gegen die bornierte Gesellschaft.

4. Triumpf des Willens oder Feuerzangenbowle oder warum setzen die Nazis auf die Unterhaltung?

5. Kino der falschen Geborgenheit: deutsche Heimatfilme.

6. Von Franzosen, Italienern oder Polen lernen: Der Neue Deutsche Film.

7. Kritische Heimatfilme / Neue Volksstücke oder junge RegisseurInnen suchen nach Hitler im Kopf.

8. Mit Melodrama politisch werden – Fassbinder & Co.

9. Kinder von Marx greifen zur Waffe – der Film thematisiert Terror.

10. Poetik der Langsamkeit – Wenders & Co.

11. V. Schlöndorff – Großgeschichtsschreibung.

12. Multikulti im Film – F. Akin.

13. Weibliche Diskurse – von Bleierner Zeit bis Tony Erdmann.

14. Angst um Demokratie - Lehrerzimmer.